Sich zuerst genau umschauen kann wirklich nicht schaden. Im Gegenteil. In Drogerien und Apotheken werden Sie dabei von geschultem Fachpersonal beraten. Bedenken Sie aber beim Direktkauf über das Internet, dass heute auch bei Vitaminpräparaten von unseriösen Lieferanten viel teurer Ramsch angeboten wird. Da ist es wahrscheinlich sicherer, sich auf Unternehmen mit altbekannten Namen aus dem Inland und dem nahen Ausland zu verlassen. Hören Sie deshalb auch auf die Empfehlungen von Vertrauenspersonen. Brauche ich wirklich zusätzliche Vitamine? Diese Frage mit Sicherheit beantworten kann Ihnen auf jeden Fall Ihr Arzt. Bitte immer daran denken: Wenn wir länger und gesünder leben wollen braucht es alle Drei: Bewegung - Ernährung - Entspannung! Es ist leider noch viel zu wenigen, älteren Menschen bekannt, dass wichtige Mikronährstoffe - wie zum Beispiel Selen oder Vitamin D - vom Körper nicht selber hergestellt werden können. Diese Stoffe müssen von aussen zugeführt werden, sei es durch die Nahrung oder wie beim Vitamin D auch durch die Sonne. Vor allem Menschen, die nur wenig und unaus- gewogen essen oder regelmässig Medikamente einnehmen, haben einen erhöhten Bedarf an zusätzlichen Vitaminen. Vitaminmangel über längere Zeit führt zu verschiedenen körperlichen Störungen. Eine Überversorgung an Vitaminen jedoch kann uns auch ernsthaft schaden. Deshalb gilt - wie auch schon bei den Nahrungsergänzungen erwähnt - vor der Einnahme sich beraten zu lassen oder mit Ihrem Arzt darüber zu reden was sich vielleicht durch eine den Lebensumständen angepasste Ernährung plus fehlende Mikronährstoffe verbessern lässt. ![]() In der Ausgabe vom 9. Juni 2008 des Journals der American Medical Association veröffentlichte ein Forscherteam der Universität Harvard (USA) die Ergebnisse einer Studie, wonach Männer mit zu tiefem Vitamin D Werten ein grösseres HerzInfarkt Risiko aufwiesen als Männer mit genügend hohen Werten. (Quelle: LEF Update) Haben Sie schon einmal Ihren Arzt gefragt, wie hoch Ihre eigenen Vitamin D Werte sind? Möglichweise besteht ein enger Zusammenhang zwischen einer grösser als normal empfundenen Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit nach dem 65sten Altersjahr und einem Defizit an Vitamin E. (Quelle: LEF) |